Das Verwirrspiel der Justiz um ein Zwangsenteignungsurteil erreicht am kommenden Mittwoch seinen Höhepunkt. Nach einem fragwürdigen Urteil am Landesgericht Innsbruck, will Unternehmer Peter Buchacher Ex-Frau und eheliche Kinder aus dem Haus werfen. Bis heute beteuert Andrea Juen es handle sich um ihr Eigentum – mit Notariatsakt vom eigenen Schwiegervater zu dessen Lebzeiten übertragen. Die Justiz sah das bislang anders und verstrickte sich mehr und mehr mit Tritten ins Fettnäpfchen.

Noch vor einem Jahr betonte das Landesgericht Innsbruck durch seinen Mediensprecher Andreas Stutter die Rechtmäßigkeit eines Urteils wegen groben Undanks durch Richter Michael Schallhart, der trotz Anwaltszwang Andrea Juen zum zweiten Verfahren nicht geladen haben soll. In einem ersten Verfahren verwarf das Landesgericht Innsbruck die Klage von Ex-Mann Peter Buchacher, der in Folge einer Buchveröffentlichung seiner Ex-Frau groben Undank vorwirft.

Ein Richterwechsel und einige Verhandlungstermine später gelangte Richter Michael Schallhart zur Auffassung Peter Buchachers Vater habe nicht der Ex-Frau sondern vielmehr seinem Sohn – es stehen Inzestvorwürfe gegen Peter Buchacher im Raum (es gilt die Unschuldsvermutung) – das Haus samt Grund und Boden zu Lebzeiten überschrieben. Einige Zeugen des Klägers, die von eigenen Wahrnehmungen im Prozess nicht berichten konnten, und für das Gericht wenig glaubhaft erschienen, trugen aber zum Urteil nichts bei. Mitstreiter von Andrea Juen, unter ihnen der Tiroler Jurist Christian Warum, zweifeln das Zustandekommen des Urteils und die Beweisaufnahme, die im Wesentlichen lediglich auf die Aussage des Klägers fußt, massiv an, denn über einen Notariatsakt wie seine Ex-Frau, oder gar einer Eintragung ins Grundbuch verfügt Peter Buchacher freilich nicht.

Der Spießrutenlauf für Andrea Juen begann mit einer Berufungsentscheidung am OLG Innsbruck, das die erstinstanzliche Entscheidung verwarf und für eine Neuaufrollung des Prozesses wegen groben Undanks sorgte. Doch Andrea Juen kündigte bereits ihrem Rechtsanwalt, der davon auch die Justiz unterrichtete. Zum neuen Prozess sei Andrea Juen schließlich nicht mehr geladen worden, wie auch eine erst kürzlich erfolgte Akteneinsicht der Betroffenen belegen soll, denn eine Empfangsbestätigung über die Zustellung einer Ladung soll im Akt nicht existieren.

Unterdessen zeigten nun der Gerichtsvorsteher am Bezirksgericht Imst, Wolfgang Besler, und seine Kollegin Sigrid Melichar dem Landesgericht Innsbruck gegenüber ihre Befangenheit in sämtlichen Verfahren Andrea Juen betreffend an. Das Landesgericht Innsbruck kam zuvor bereits zum selben Schluss und übertrug die Zwangsräumung des strittigen Hauses an das Bezirksgericht Landeck. Nun muss dieses auch in Unterhaltsfragen den minderjährigen Sohn Juens betreffend entscheiden.

Wolfgang Besler und Sigrid Melichar stoßen sich in ihrer Befangenheitserklärung an den öffentlichen Publikationen im Fall Andrea Juen, die ihre Unvoreingenommenheit beeinträchtigen, obwohl bislang kein einziger Richter gegen die Webseite von Andrea Juen oder öffentliche Darstellungen ihres Rechtsexperten Christian Warum Klage erhoben. Dennoch setzt das Bezirksgericht Imst mit Rechtspfleger Wilfried Huber für 9. März 2016 um 10 Uhr die Zwangsräumung durch. Jurist Christian Warum versteht die Welt nicht mehr icon-angle-double-right Wie kann ein Rechtspfleger, der dem Vorsteher am Bezirksgericht Imst weisungsgebunden ist, trotz Befangenheit der dort tätigen Richter eine Zwangsräumung verfügen? icon-angle-double-left

Christian Warum ortet in diesem Vorgehen nicht nur neue Widersprüche, sondern erprobtes Kalkül der Justiz, das mit einem seiner Meinung nach “gezimmerten Urteil” am Landesgericht Innsbruck seinen Lauf nahm. Andrea Juen will unterdessen unbeirrt weitere Machenschaften im Justizapparat aufdecken, nachdem sie das Landesgericht für Strafsachen Graz vom Vorworf der Richter-Verleumdung freigesprochen hat – XlargE berichtete. Für Mittwoch plant die rüstige Hausfrau ein Showdown der Superlative, wie ihrer Homepage www.justizopfer-andrea-juen.com aktuell zu entlocken ist. Unterstützer sind ab 9 Uhr 30 herzlich eingeladen: Kalkofen 26 (vormals Osterstein 130), 6471 Arzl im Pitztal.

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