Der Bezirk Reutte steht Kopf, seit bekannt wurde mit welchen Methoden das Land Tirol und die Bezirkshauptmannschaft Reutte dank Gatterabschuss rund 33 Wildtiere niedermetzelten. Das Blutbad ist verheerend und die Jägerschaft erzürnt.

Beim Land Tirol spricht man angesichts der TBC-Seuche von notwendigen Schritten, und tatsächlich waren 6 Tiere infiziert. Die Art der Tötung stößt den Kaiserer Gemeindebürgern aber sauer auf – man spreche offen von Brutalität an unserem Rotwild.

Blutbad im Auftrag der Behörde

Die Bezirkshauptmannschaft Reutte gelangt nicht das erste Mal in die Schlagzeilen. Vor über einem Jahrzehnt sei es in Zusammenhang mit einem Tiroler Geschwisterpaar aus dem Außerfern zu dubiosen Vorgängen gekommen. Die Jugendfürsorge der Bezirkshauptmannschaft Reutte brachte die beiden Kinder in einem Heim in Bayern unter. Von dort aus hätte der Vater der Kinder, er stand im Verdacht des Kindesmissbrauchs, ungehindert Zugang zu den Kindern.

In einem anderen Fall sorgte ein internes Email für Aufsehen, als ein Sicherheitsunternehmen plötzlich zum Behörden Spielball wurde. In dem internen Papier habe man MitarbeiterInnen der BH vor der Furchtgestalt gewarnt, wie zu hören ist.

Mit rechten Dingen scheinen so manche Praktiken um die Bezirkshauptmannschaft Reutte problematischer denn je zu sein. Tatsächlich will das Land Tirol Gattertötungen jetzt plötzlich verbieten – es sei nicht mehr zeitgemäß. Dies las sich zuvor anders, als man von konformer Tötung sprach und der Kritik nichts abgewinnen wollte. Unterdessen erstattete die Gemeinde Kaisers Strafanzeige wegen Tierquälerei.

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