In den vergangenen Jahren in Kritik geraten ist die Tiroler Justiz, wie immer mehr Fälle aufzeigen. So sei im Mordfall Föger bis heute der wahre Schuldige nicht gefunden. Im Fall einer Hausenteignung in Arzl zeigt die Betroffene Andrea Maria Juen signifikant eine Lugurkunde auf, die nach wie vor vom Justizapparat negiert wird. In einem anderen Fall habe die Allianz Versicherung mit dem Betroffenen Franz Schöser Katz und Maus gespielt, und das Landesgericht Innsbruck spielte munter mit.

Andrea Maria Juen und ihre Anhängerschaft erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Wie Juen erzählt, ist der Zulauf neuer Betroffener ungebrochen. Nun schaltete sich sogar der gebürtige Tiroler und Enthüllungsjournalist Stephan Pfeifhofer ein. Kommende Woche will er mit Betroffenen persönlich sprechen.

“Wir müssen das Instrumentarium der Gegner erkennen und es für unseren Gebrauch zu nutzen wissen”, sagt Pfeifhofer gegenüber Fazit. Noch 2005 sah er sich selbst einer Justiz-Groteske ausgesetzt und verfrachtete eine am Bezirksgericht Imst tätige Richterin-Gnadenlos kurzum in den vorzeigen Ruhestand. Sogar das Landesgericht Innsbruck musste eine am Bezirksgericht Imst verhängte Verurteilung rechtskräftig aufheben. Bis heute getraute kein öffentlicher Ankläger einen neuen Strafantrag zu formulieren.

Am Oberlandesgericht Innsbruck herrscht zum regen Unmut vieler Betroffener spürbar Stille. Niemand will die anhaltende Aufregung um dubios anmutende Gerichtsentscheidungen kommentieren. Dem Vernehmen nach habe das Justizministerium eine interne Prüfung angeordnet.

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