Bernhard Haaser - Foto grindmedia

Erst musste Bernhard Haasers Sohn Luca in den Händen der Mutter und seines Stiefvaters sterben. Dieses Schicksal erschütterte ganz Österreich. Im Jahr 2011 eröffnete die Tiroler Jugendwohlfahrt, nach zahlreichen Gerichtsverfahren gegen Mitarbeiter der Fürsorgebehörde – unter Federführung von Leiterin Silvia Rass-Schell – den Gegenschlag. Beide in der Obsorge des Tiroler Bernhard Haaser befindlichen Töchter werden abgenommen, und Vorwürfe laut. Heute leben die Mädchen bei ihren Müttern.

Nach einer jahrelangen Odyssee, eine neue Beziehung, und drei gemeinsame Kinder mit einer in Wien lebenden Polin. Vor wenigen Tagen rücken gleich 5 Mannschaftsfahrzeuge der Polizei im Tiroler Imst an, um Bernhard Haaser seine jüngsten drei Kinder zu entreißen. Ein Mädchen will die Behörde am Wochenende zu “anonymen Pflegeeltern” verbringen. Bernhard Haaser am FAZIT-Telefon völlig aufgelöst “Die rissen meine Autotüre auf, zerrten mich aus dem Wagen, und die Kinder schrien”.

Nicht im Schlaf hätte sich Bernhard Haaser dieses Martyrium erträumen können. Doch der unvorstellbare Alptraum ist Realität. Während Beamte der Polizeiinspektion Imst und Sozialarbeiterinnen der Bezirkshauptmannschaft die Kinder entreißen und in das Landeskinderheim Axams schaffen, wird Haasers Lebensgefährtin Alexandra Dalewska festgenommen – wegen Verdachts auf Entführung ihrer eigenen Kinder. Es sei von der Staatsanwaltschaft Innsbruck beabsichtigt U-Haft zu verhängen. Soweit kommt es schlussendlich nicht, denn die gebürtige Polin wird auf freiem Fuß angezeigt.

Laut Behörden seien den Kindeseltern viele Aufenthalte an unterschiedlichen Standorten in Österreich und dem Ausland zum Verhängnis geworden. Offiziell wolle man das Kindeswohl im Auge behalten, und bat die Kindeseltern zum Gespräch, wie es aus der Bezirkshauptmannschaft Baden, der zuständigen Behörde, heißt.

Helfer der jungen Familie orten im aktuellen Vorgehen der Bundesland übergreifenden Behörden einen neuen Rachefeldzug gegen den Obmann des Kinderschutzverein Luca, Bernhard Haaser, der nach dem grausamen Tod seines Sohnes Luca wiederholt die Untätigkeit der Behörden anprangerte. Im März 2011 war im vorgeworfen worden er habe seine Töchter geschlagen.

Das Perfide zu allem Überdruss: Am 3. November jährte sich der Tod des erst 17 Monate alten Luca zum 9. Mal. Einen Tag zuvor griffen die Behörden ein weiteres mal bei Luca-Vater Bernhard Haaser zu, und raubten seine drei jüngsten Kinder. Wie die Behörden den Todestag um Luca begehen, lässt sich nur erahnen.

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